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31.03.2015

Heute ist der Tag, an dem wir nach Koh Phangan übersetzen. Doch zuerst wollten wir noch unser Bungalow mit dem Meer vor der Nase ausnutzen, sind also früh aufgestanden und erstmal direkt ins Meer gehüpft. Anschließend haben wir zügig gefrühstückt und gepackt. Um 10Uhr sind wir dann auch schon auf unsere Roller gestiegen und nach Nathon mit 60-80km/h gedüst, Philip hätte auch gerne noch schneller gewollt. Wir glauben, die Roller schaffen hier auch über 100km/h. In Nathon haben wir unsere Roller abgegeben und das Geld für den Pfand minus einen weiteren Tag Miete zurückbekommen. Am Nachbarpier parallel zu dem wo wir angekommen sind und jetzt unsere Roller zurückgegeben haben, sind wir nach kurzer Wartezeit auf den Lomphraya Highspeed Katamaran gestiegen und waren in ca. einer Dreiviertelstunde drüben.

Als nächster Punkt stand nun die die Taxisuche auf der Tagesordnung! 200Baht pro Person wollten die hier für die kurze Strecke. „Was zur Hölle!“ dachten wir uns noch verwöhnt von den Preisen auf Koh Samui. „Naja, das muss trotzdem noch drin sein...“ Allerdings wussten wir noch nicht genau, in welches Hotel wir überhaupt wollten und konnten den Taxifahrer nur den Strand nennen, wo wir uns dann auf die Suche begeben wollten.

Das Taxi könnt ihr Euch aber nicht als herkömmliches Auto vorstellen, sondern als Pickup-Van mit Sitzbänken und Dach als Aufsatz auf der Ladefläche und das Gepäck aufgeschnallt darüber. Schön eng hinten zusammengezerrt saßen wir 12 Europäer ängstlich mit beiden Händen an den Stangen geklammert als mit einem Affenzahn zu den einzelnen Strände ging, wo einer nach dem anderen abgesetzt wurde. Wir wussten immer noch nicht genau, zu welchem Resort oder Hotel wir jetzt eigentlich wollten. Ich hatte gestern in unserem Stefan Loose Reiseführer geblättert und einen für uns in Frage kommenden Strand rausgesucht. Wir wollten einen Strand an dem man schön schnorcheln kann und am Abend schöne Sonnenuntergänge zu sehen sind. Auf beides zutreffend wurde der Mae Haad Strand erwähnt. Im Führer stehen auch immer jede Menge Unterkunftmöglichkeiten für alle Preisklassen mit drin. Als wir schon sehr Nahe waren, nannten wir dem Fahrer erst ein Hotel, dass uns bei der Ankunft zu teuer erschien, da die Preise erst bei 1500Baht aufwärts los gingen. Eine Querstraße weiter marschiert fanden wir aber bereits unser Traum-Bungalow im „Island View Cabana“, in der wir für 1000Baht erstmal nur für eine Nacht lang ein Bungalow mieteten. Eigentlich gilt der Preis für das Bungalow für die zweite Reihe am Strand, aber da die erste Reihe schräg vor unserer aufhört, haben wir auch den perfekten Blick auf Strand und Meer. Da hatten wir mal wieder Schwein gehabt, dass dieses gerade frei geworden sein musste.

Nicht lange rumgetan und ab an den Strand unter eine Palme.

Wir überlegten uns wo wir unsere Wertsachen lassen sollten, wenn wir Schnorcheln gehen und haben uns dann doch dafür entschieden diese im Bungalow zu verstecken und nur mit dem Schlüssel, festgemacht in Philips Badehosentasche, ins Wasser zu gehen. Der Blick auf unseren Bungalow war schließlich auch vom Wasser aus gegeben.

Angrenzend an den Strand liegt eine Miniinsel namens Ko Ma. Diese erreicht man bei niedrigem Wasserstand über eine Sandbank auch auf dem Fußweg, so wie man es von den Bildern von Ko Tao kennt. Wir hatten hier quasi die Vorteile von Ko Tao und Koh Phangan in einem vereint.

Vor Mae Haad ist das Wasser nicht tief und es bleibt sehr lange flach, weswegen das Wasser auch so schön türkis aussieht. Man sollte sehr auf die Korallen aufpassen, was einige hier nicht wirklich tun. Aber da wir ja die Korallen zum Schnorcheln wollten, war uns das egal bzw. gerade recht. Ein perfekter Badestrand war es daher nicht.
Schorchelmaske auf, Schorchel in den Mund und ab ging es in die Unterwasserwunderwelt.
Und dann konnten wir nur noch mit sprichwörtlich offenem Mund staunen. So viele Fische um einen herum und wenn man still im Wasser liegen blieb, kommen sie sogar vor die Brille. Grandiose Fotos und phantastische Eindrücke! So viele und gleichzeitig gute Unterwasserbilder habe ich noch nie geschossen und wusste gar nicht mehr ,wo ich als erstes hinfotografieren soll.

Irgendwann sind wir dann doch mal wieder raus, Philip hätte aber noch ewig drin bleiben können. Das war allerdings leichter gesagt als getan, denn jetzt war Ebbe und es war noch flacher. Ca. 50-100m vor dem Strand war es nun sogar so flach, dass es selbst mit angespannter Körperspannung teils unvermeidbar schien, mal die ein oder andere Koralle oder Algenpflanze mit dem Fuß oder der Brust beim Schwimmen zu streifen.

Völlig ausgelaugt und dehydriert mussten wir dringend etwas Wasser und etwas zu Essen einkaufen, um nach dem Ausstieg aus dem Wasser nicht bald umzufallen. Nach dem euphorischen, aber viel zu langen Schnorchelgang hatten wir völlig außer Acht gelassen, dass wir seit unserer Ankunft im Hotel nichts mehr zu uns genommen hatten.

Im Supermarkt kauften wir daher viele Getränke und für den kurzen Rückweg haben wir uns ein "Bananeneis" gekauft, dass man lustigerweise wie eine Banane schälen konnte

Aber jetzt schnell zurück, sonst verpassen wir den Sonnenuntergang. Mit Decke, Bier, Chips und natürlich den Kameras machten wir es uns im Sand gemütlich und genossen den wundervollen farbenprächtigen Sonnenuntergang. Leider trübten ein paar Wolken die Sicht, aber er war trotzdem unheimlich schön.

Danach sind wir im Restaurant gleich neben unserem Bungalow Essen gegangen. Die Rezeption und das Restaurant liegen zwar gleich neben uns, aber es ist eigentlich nie laut, da abends plötzlich nur noch die wenigen Hotelgäste da waren. Abends hört man nur noch leise die Musik aus dem Restaurant bis ca. 23 Uhr und auch sonst ist es hier am Srrand sehr ruhig.

Tags: Koh Phangan Unterwasserwunderwelt Mae Haad Haad Mae Haad Island View Cabana Ko Ma Lomprayah Highspeed Katameran

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