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02.04.2015

Die zwei gebuchten Nächte sind vorbei und wir haben uns dazu entschlossen noch eine weitere Nacht im Paradies zu bleiben. So schön wie es hier war, wäre es eine Schande gewesen, wenn wir nicht noch ein wenig länger geblieben wären. Und so war unser Urlaub ja auch geplant. Dort wo es uns besonders gefiel, wollten wir länger verweilen. So hatte man immer die Freiheit, schnell abzureisen, wenn es einem wo nicht gefiel. Wenn wir alles im Voraus inklusive der Aufenthalte durchgeplant hätten, hätte es passieren können, dass wir an einem weniger schönen Ort eventuell viel mehr Zeit verbracht hätten und uns dadurch an den schöneren Orten weniger Zeit geblieben wäre.

An der Rezeption mussten wir dann aber leider erfahren, dass andere Leute in unser Bungalow wollten und dieser für heute bereits schon ausgebucht sei. Und das obwohl sie uns gestern Abend, als wir extra nachgefragt hatten, versichert hätten, dass wir uns morgen auch noch entscheiden konnten. Leider konnte das Hotelpersonal es aber nicht mehr ändern, da die neuen noch nicht angekommenen Gäste zwei Bungalows nebeneinander gebucht haben, von denen einer der Unsrige war.
Also mussten wir wechseln. Das neue Bubgalow liegt rechts vom Restaurant mit direkter Sicht auf die kleine Insel Koh Ma. Es war also gar nicht so viel schlechter und wir bekamen es sogar um 50Baht billiger, obwohl es eigentlich ein teureres gewesen wäre, da in erster Reihe am Strand.

Aber jetzt nach dem Umzug konnte der Tag wieder so richtig beginnen und verlief nach dem Motto: Erst die Arbeit ,dann das Vergnügen.
Heute wollten wir nämlich mal den Nachbarstrand begutachten, im Reiseführer hieß es nämlich, dass der Strand bei Haad Salad schneeweiß sei.

Auf dem Weg dorthin wollten wir auch gleich kurz beim Wasserfall Wang Sai vorbeischauen, sind aber recht schnell umgedreht, da der Zufluss gar kein Wasser mit sich führte. Folglich wären wir auf einen nicht vorhandenen Wasserfall gestoßen. Es hatte wohl schon länger nicht mehr geregnet hier.

Gute 2,5km läuft man auf und ab bis nach Haad Salad. Faul rumliegen ist in unserem Urlaub aber nicht. ;-)
Und wir können den Reiseführer bestätigen, der Sand ist wirklich sehr weiß. Allerdings finden wir unseren Strand in Mae Haad etwas schöner, da dieser breiter und länger ist.
Nach ein bisschen Schaukeln sind wir auch gleich ins Wasser gegangen und haben anschließend am Strand die Sonne angebetet, leider ohne eine extra dicke Schicht Sonnencreme...

Bevor wir wieder gehen wollten, haben wir noch Philips etwas riskanten Plan für eine „sneaky action“ ;-) verfolgt. Im Hotelresort zu unserem Rücken gab es einen wunderschönen im Schatten von Palmen gelegenen Pool, der nur so danach rufte, dass man dort schwimmen sollte. Wir wollten aber nicht erwischt werden. Also sind wir in Bikini und Badehose wie Hotelgäste getarnt mit dem Rucksack und den Schuhen unter dem Handtuch versteckt zum Pool und dort direkt ins Wasser und ein wenig mit der Unterwasserkamera herumgespielt.

Erst als wir eh gehen wollten, kam ein Angestellter und fragte Philip, ob wir überhaupt vom Hotel seien und ob wir schon im Pool waren. Philip bejahte beides ehrlich und entschuldigte sich. Unzufrieden und immer wieder vor sich „It’s not ok!“ hersagend ist der Mann mit schnellem Schritt zur Hotelrezeption gegangen. Wir sind dann natürlich so schnell es ging weg, nicht dass er beim Chef petzen geht oder am Ende noch mit Securities angerückt wäre.

Noch kichernd im angrenzenden Shop eine Straße weiter hoch angekommen, hat Philip eine schöne Badehose gekauft, die uns beiden gleich ins Auge gefallen ist.

Danach hieß es wieder Berg auf, Berg ab...
Auf dem Hinweg hatten wir schon ein Schild für eine sogenannte View Point Heavens Bar gesehen und die wollten wir uns jetzt auf dem Rückweg mal genauer anschauen.

Nach einem schweißbadenden Aufstieg wurden unsere Vermutungen sofort bestätigt, warum diese Heavens Bar heißt und mit Worten wie „A place to relax“ beschrieben wird. Chillige Musik, Hängematten und Liegeflächen warteten auf uns und ein hippiger Franzose, der uns einen Bananen Mango Ananas Shake empfahl und uns sogar einen Joint anbot machten die Bar zu einem echten Hippietreff für junge Leute.
Etwas weiter unten kurz vor der Hauptstraße, stand auch ein Schild zum Wasserfall und wir wollten versuchen, ob wir von oben nach unten zurück zu uns laufen könnten. Auch von dieser Seite aus war der Wasserfall sehr karg bzw. nicht vorhanden. Und runterlaufen ging wurde uns dann leider ab einer Stelle verwehrt, wo der Wasserfall ein sehr tiefes Stück nach unten fallen würde. Ein 90° Winkel machte einen Abstieg hier leider unmöglich. Also doch wieder alles nach oben zurück und auf der Straße nach Hause.

Daheim duschten wir uns schnell und machten uns auf zu einem bisher nicht dagewesenen Vergnügen: Einer echten Thaimassage mit Öl am Strand, jippie!

Für die Mücken war es aber leider auch ein Vergnügen! ;-)

Tags: Haad Salad sneaky action paradise

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