Menu

26.-27.03.2015

Als wir im Zug saßen kamen zwei Mal in Folge Schaffner, die unsere Tickets sehen wollten und direkt danach jemand der Essensbestellungen aufnahm. Wir fragten ihn, wann das Essen käme, wenn wir jetzt bestellen würden und die Frau entgegnete, gegen 8Uhr. Das geschah alles noch, bevor sich der Zug in Bewegung setzte.

Kaum, dass der Zug rollte, also ca. 1 min nach der geplanten Abfahrtszeit um 18:30 Uhr wurde uns bereits das Essen gebracht. Mit etwas verdutztem Blick nahm Ineke das Tablett entgegen und wir wechselten mehrfach den Sitz um ohne großen Hunger den Teller leer zu machen.

Die Zugpassagiere waren sehr ruhig und unsere jeweiligen Gegenüber aßen und lasen die ganze Zeit ohne ein Wort von sich zu geben. Nach nur einer Stunde fragte mich bereits die Dame gegenüber, dass sie schlafen wollte.

Ich sah das als Aufforderung an, das Bett zu machen, aber kurze Zeit darauf kam ein Zugpersonal mit dem passenden Werkzeugschlüssel, das Bett von oben herunterzuklappen. Wir schliefen jeweils gegenüber voneinander (siehe Bilder).

Nach diversen Toilettengängen kamen wir ein wenig zur Ruhe, aber bis man einschlafen konnte, dauerte es doch schon seine Zeit, da die Gleise keineswegs mit europäischen Standards vergleichbar sind. Vergleichbar wäre hier sowieso eine maßlos positive Übertreibung für dessen Zustand, teils sprang der Zug förmlich auf den Gleisen und schwankte vor allem in den oberen Betten, wo wir lagen, extrem seitwärts.

Nach einer etwas sehr schlaflosen Nacht im Zug, - fragt uns nicht, wie der auf den Gleisen geblieben ist, wir kamen uns vor wie Gummibälle - sind wir in der Früh um kurz vor sieben in Surat Thani angekommen. Dort lauerten auch schon die verschiedensten Anbieter mit ihren Bussen auf uns. Da wir ein Kombiticket aus Zug, Bus und Fähre in Bangkok organisiert hatten, folgten wir dem Mann von Panthrip zum Bus.

Der Bus war ein etwas in die Jahre gekommenes Modell und fuhr dementsprechend langsam und ruckelnd über die Straßen.
Am Pier in Donsak angekommen, kauften wir uns noch etwas zu Trinken, Obst und Kekse zum Naschen, um für die anderthalbstündige Überfahrt eingedeckt zu sein.

Die Überfahrt mit der "Seatran" Fähre war zwar sehr windig, aber dennoch sehr angenehm und man hatte schöne Ausblicke auf Donsak und bei der Ankunft auf Nathon.

Tags: Koh Samui Kombiticket Mae Nam Seatran Bus Zug Fähre Train Ferry

  • No comments found

Leave your comments

0 / 5000 Character restriction
Your text should be in between 30-5000 characters
terms and condition.