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30.03.2015

An unserem letzten vollständigen Tag auf Samui sind wir gleich nach dem Aufstehen an den Strand direkt vor der Haustür gesprungen und haben dort mit dem Reiseführer überlegt wo wir am nächsten Tag hinfahren sollten. Wir buchten den Roller einen Tag länger, da wir ursprünglich einen Tag kürzer eingeplant hatten. Wir planten eine kleine Rundreise mit dem Roller um ganz Samui herum, um die Insel noch mal richtig kennen zu lernen, bevor wir am nächsten Tag weiter nach Koh Phangan wollten.

Zurück im Zimmer vermisste ich meine Flipflops, die aus unerklärlichen Gründen auch nicht mehr am Strand lagen. Anscheinend hatte tatsächlich jemand alte Billabong Flipflops gestohlen. Was für eine Frechheit!

Am Nachmittag sind wir zu Nathon gefahren, um dort Fährtickets nach Koh Phangan zu kaufen. Auf dem Weg dorthin, haben wir an einem Obststand Halt gemacht und eine Mango gegessen und ein Bündel Bananen eingepackt.

Da wir sowieso schon ein weites Stück gefahren sind, wollten wir auch noch einen der zahlreichen Wasserfälle von Koh Samui mitnehmen. Als besonders eindrucksvoll galt laut unserem geliebten „Stefan Loose“-Reiseführer der „Hin Lat“ Wasserfall in der Nähe von Nathon.

Es dauerte ca. eine halbe Stunde bis wir am Startpunkt waren. Durch einen Wald musste man zunächst etwa 20min hinwandern. Dort angekommen, schält man sich aus den Klamotten und nimmt ein erfrischendes Bad im Becken des Wasserfalls. Viele Fotos, einige glitschige Abrutscher später, und nach einem plötzlichen Auftauchen vieler Engländer ging es zurück zu den Rollern.

Da wir noch sehr viel Tank, aber nicht mehr soviel Zeit hatten, beschlossen wir, ab hier aus nur noch kurze Stopps einzulegen, bis zu unserem nächsten Zielpunkt, dem Big Buddha.

Dabei kamen wir an einem großen Markt vorbei, wo wir einen kleinen Snack in Form von Fleischspießen mit spicy sauce zu uns nahmen.

Auf dem weiteren Weg, passierten wir die Touristenorte Lamai und Chaweng, ohne einen genauren Blick auf die Strände zu werfen. Allein der überfüllte Anblick der Straßen konnte nichts gutes für die verpöhnten Strände hier bedeuten. Die Strände sollen zwar schön, aber selbst in der Nebensaison überfüllt sein. Liegt eventuell auch daran, dass es hier einen Flughafen gibt und die meisten Hotels an der Ostküste stehen.

Gerade noch kurz vor dem endgültigen Sonnenuntergang erreichten wir den Big Buddha. Da Ineke nicht daran gedacht hatte, eine lange Hose einzupacken, konnte sie ihn leider nur von unten bestaunen, was aber auch schon sehenswert war. Ich ging  die Treppenstufen nach oben und schoss ein paar schöne Fotos.

Auf dem relativ kurzen Rückweg zu unserem Bungalow, machten wir noch Rast in einer Pizzaria. Die Pizza schmeckte tatsächlich wie eine Italienische. Wir vermuteten, dass der Mann der Besitzerin ein Italiener sein musste, als sie ihren Kindern italienische Zahlen versuchte beizubringen.

Tags: Koh Samui

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