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„Stöhn!“ Der Wecker klingelte viel zu früh, irgendwie haben wir uns aus dem Bett gequält und Richtung Bad geschleppt. Ich war mal wieder viel früher fertig als Philip, ich verstehe diese Vorurteile nie, dass Frauen immer länger brauchen als Männer ;-) Naja, liegt vielleicht daran, dass mein lieber Freund ein Langschläfer ist. Irgendwann waren wir dann beide fertig, haben den Schlüssel an die Nachtwache an der Rezeption abgegeben und sind mit dem Auto zum Flughafen gefahren. Am Flughafen haben wir dann den Autoschlüssel unter einem Schlitz in den Raum von der Autovermietung durchgeworfen und sind Richtung Check-In. Philips Koffer war vom Gewicht her sehr grenzwertig, da aber meiner leichter als die Grenze war, hat sie noch ein Auge zugedrückt. Dann haben wir uns nochmal schnell einen Liter Wasser reingezischt, da man ja keine Flüssigkeiten mitnehmen darf, es im Flugzeug keinen Service gibt und die Preise am Flughafen selber immer total überteuert sind. Im Duty Free Laden haben wir dann auch für uns endlich ein richtiges Souvenir gefunden, nämlich für jeden von uns ein T-Shirt mit einem Teneriffa-Aufdruck, meins rot mit silbernem Aufdruck und das T-Shirt von Philip schwarz mit rot und weißem Aufdruck. Um 6:40 Uhr sind wir dann Richtung Madrid abgeflogen.

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Da wir den zweiten Flug extra später gebucht haben, damit wir Zeit in Madrid selber verbringen können, sind wir schnellstmöglich Richtung Ausgang, haben uns ein Touristen-Ticket für die Metro gekauft und sind in die Innenstadt von Madrid gefahren. Erstes Ziel war El Rastro, ein großer Flohmarkt, der jeden Sonntag in Madrid stattfindet. Der Flohmarkt war echt riesig, ein Stand neben dem anderen, hauptsächlich mit T-Shirts, Lederjacken und Handyartikeln, aber auch viel Socken, Unterwäsche und Schaals. Vom letzteren habe ich einen schönen orange-roten ergattern können. Philip hat sich für wenig Geld lustige Unterwäsche gekauft. Anschließend sind wir in den Parque del Retiro gefahren, in dem wir auf einer Bank in der Sonne unsere mitgebrachten Sandwiches gegessen haben. In dem Park gab es aber noch einiges zu entdecken: das Monument für Alfons XII. mit künstlich angelegtem See, das Palacio de Cristal, viele schöne Brunnen und wunderschöne Grünlandschaften mit vielen Bäumen. Als wir aus dem Park raus sind, flogen auf einmal viele grüne Papageien in den Bäumen herum, mehr als wir je auf Teneriffa in freier Wildbahn gesehen hatten. Kurz darauf sind wir mit der Metro zum Principe Pío gefahren, um von dort aus zur Casa de Campo zu laufen. Doch der Weg war länger als gedacht. Am Lago vorbei, wo Philip wieder einige Papageien entdeckt hat, sind wir dann von Batán aus noch eine Haltestelle weiter gefahren. Eigentlich dachten wir beim Casa de Campo Schönes vorzufinden, doch dem war leider nicht so. Trotzdem haben wir noch die restlichen Sonnenstrahlen dort genossen, ein letztes Bild geschossen und sind dann wieder zurück zum Flughafen gefahren.

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Am Flughafen mussten wir wieder durch die Sicherheitskontrolle und als Philip durch den Scanner lief, leuchtete die Lampe rot auf. Anscheinend leuchten die Lampen alle paar Mal einfach stichprobenhalber auf, obwohl nichts Metallisches an einem dran ist, einfach zur Routineüberprüfung. Beim vom Hinweg noch bekanntem McDonalds holten wir noch eine kleine Stärkung und spielten auf den riesigen, Windows-Surface-ähnlichen Spieletischen ein paar Games. Zeit zum Einsteigen! Wir starteten den Weg endgültig in die Heimat zurück. In München kaufte sich Philip noch das Semesterticket, welches ich schon vorm Urlaub gekauft hatte und wir fuhren mit der S-Bahn zu mir nach Hause, wo wir auch gleich, geschafft vom langen Tag, ins Bett fielen.

Tags: Teneriffa Spanien Madrid Flohmarkt Metro Principo Pío Alfons XII El Rastro Parque del Retiro Casa de Campo Lago parrot Bátan airport

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