Menu

11.04.2015

Erste Unternehmung heute: Einen Roller für zwei Tage finden. Schräg gegenüber bekamen wir gleich einen für 150Baht pro Tag. Runterhandeln ging nicht mehr, war ja eh schon total günstig.

Der Tank war aber recht leer, sodass wir eine Tankstelle aufsuchen mussten. Aber leichter gesagt als getan, es war einfach keine in Sicht. Zweimal mussten wir anhalten und nachfragen, bis wir endlich mal bei einer waren.

Dann hieß es aber endlich: los geht die zweistündige Fahrt nach „Doi Inthanon“, dem höchsten Punkt Thailands. Das war ein Ziel was viele Urlauber nur per Tour machen, da es von Chiang Mai aus doch ein gutes Stück weg war. Auf dem Weg dorthin soll man durch eine wunderschöne Regenwälder kommen und ganz oben soll man einen wundervollen Ausblick über die Berge Thailands haben. Mal sehen, ob die Gerüchte stimmen. Im Nachhinein betrachtet war das Ganze mit dem Roller ehrlich gesagt auch ein wenig riskant. Wir sind aber immer mal wieder abgestiegen, um auszuruhen und die Popos zu lockern. ;-) Es ging immer wieder zwei- und dreispurige Straßen wie auf einer Autobahn entlang und zwischendrin durch sehr dichte Straßen kleiner Dörfer.

Kurz bevor man in den Nationalpark einfährt, kommt ein Tempel, den wir uns kurz angesehen haben. Eigentlich war es eher ein Kräfte Sammeln für den Aufstieg.

Beim Nationalparkeingang standen zwar Männer in Uniform, wir wurden aber nicht angehalten und mussten nichts zahlen, obwohl ich auf einem Schild gelesen hatte, dass Ausländer 150Baht zahlen müssten und ich dachte, dass man für jeden Nationalpark als Ausländer Eintritt zahlen muss.

Gleich zu Beginn sahen wir einen Fluss, in dem viele Thais badeten undKinder in Schwimmreifen herumplantschten. Wir haben dort auch gleich nochmal auch angehalten um unsere Füße in dem angenehmen Fluss abzukühlen.

Ein gutes Stück weiter oben hielten wir beim zweiten Wasserfall an, an dem man vorbeikommt. Dieser hieß Sirithan und war zweigeteilt, angeblich 40m hoch und 28m lang, wenn wir das Schild richtig gedeutet haben.

Am zweiten Checkpoint wurden wir nach einem Ticket gefragt und als wir keins vorweisen konnten, fragten sie uns woher wir kommen und ob wir heute wieder zurück fahren. Als wir meinten, wir kämen aus und fahren im Anschluss wieder nach Chiang Mai zurück, meinten sie, das sei ok und haben uns einfach durchgelassen ohne etwas zu verlangen.

Der Tank wurde beim Hochfahren immer leerer und reichte noch um bis nach oben zu kommen. Außerdem wurde es je näher wir der Spitze kamen auch immer kälter.

Ganz oben befindet sich das Naphamethanidon, bestehend aus zwei Stupas, Phra Maha Dhatu Nabha Metaneedol und Nabhapol Bhumisiri. Die Anlage ist sehr groß und bei beiden Stupas ist ein riesiger traumhaft angelegter Garten vorgelagert. Wir sind erst zur dunkelbraunen Stupa gegangen und danach zur Weißen. Im Garten der weißen Stupa ist am Hügel direkt dahinter ein kleiner steiler versteckter Sandweg hoch zu einem Aussichtspunkt, bei dem man die beste Sicht über den Garten hat (Philip wusste das noch aus einem Thai-Forum für diese Gegend), die zwei Stupas und dem Gebirge hat. Nachdem wir dort oben waren, haben es uns alle nachgemacht und sind auch hoch geklettert. Von dort oben hat man einfach die Schönsten Fotos von der Anlange schießen können.

Auf dem Weg nach unten, haben wir 1L Benzin an einem Automaten aufgetankt. Dort haben wir auch gleich sehr günstig Cola, Wasser und unser Abendessen Pad Thai gekauft.

Danach sind wir dann noch zum Wachirathan Wasserfall gefahren.

Auf dem Heimweg durften wir dann frühzeitigen Songkran, also thailändisches Neujahr erleben. Aber auf die ungemütliche Weise. Man wird dann mit Wasser überschüttet. Leider haben die Jungs das mitten auf der Autobahn gemacht und das hätte auch schief gehen können. Außerdem hatten wir Angst um unsere Wertsachen, Philip hatte z.B sein Smartphone in der Hosentasche was jetzt auch voller Wasser war. Philip schiss die Thais ordentlich zusammen, erst lachten sie noch, doch dann begriffen sie, dass das für Rollerfahrer bei 80km/h auf der Autobahn nicht der Hauptspaß sei kübelweise Wasser drauf zu bekommen und dabei fast ums Leben zu kommen. Triefnass, von oben bis unten ging es unterkühlt weiter. Philip hielt an, um seine Hose zur Badehose zu wechseln, da er sonst bei der Geschwindigkeit zu sehr fror.

Ein weiteres Mal konnten wir glücklicherweise ausweichen.

Fast beim Guesthouse angekommen, konnten wir nicht in die Straße unseres Guesthouses reinfahren, da jetzt auch noch walking street war. Außerdem wurden wir dann von einem Farang (Ausländer) mit einer Pistole nassgespritzt, böse böse der Kerl. Wenn das mal nicht Rache gibt. ;-)

Tags: Roller Motorbike Doi Inthanon höchster Punkt Thailands highest point of Thailand Naphamethanidon Pad Thai Songkran

  • No comments found

Leave your comments

0 / 5000 Character restriction
Your text should be in between 30-5000 characters
terms and condition.