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07.04.2015

Heute sollten wir eine der unglaublichsten Landschaftsbilder unserer Erde zu sehen bekommen. Ganz besonders beeindruckende Anblicke, die man sonst nirgendwo auf der Welt zu sehen bekommt. Denn heute ging es in die wunderbare, fast schon Fantasy-artige Felslandschaft der Phang Nga Bay, wo sich auch die berühmte James Bond Insel „Khao Phing Kann“ aus dem James Bond Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ von 1974 befindet.

Um 7:30Uhr klingelte der Wecker. Bei dem anstehenden Erlebnis stand sogar ich heute sogar nochmal sehr schnell auf. Das gestern bereits vorbestellte Frühstück wartete bereits auf uns und es blieb nicht viel Zeit bevor auch unser gebuchtes Longtailboat auf uns warten würde.

Wir hatten ein super Wetter erwischt, der Himmel war durchweg blau und die Sonne knallte ordentlich auf unsere Haut. In einer Kühlbox lagen im Innern des Boots in eisgelegte Wasserflaschen und bereits aufgeschnittene Ananas zu unserem Verzehr bereit.

Der erste Stopp galt einer Höhle namens Koh Nok, wenn wir dem gesprächigeren unserer beiden Bootsfahrer richtig verstanden hatten. Im Inneren der Höhle konnten wir jede Menge Tropfsteinstagtite und -mite bewundern. Am Ende der Höhle gab es einen schönen Blick auf eine kleine Lagune, von wo man aber nur schwer zurückgekommen wäre.

Also auf zur nächsten Insel auf dem Tagesprogramm. Wir dachten, es sollte Koh Hong sein, der Führer erwähnte diese Insel auch einmal, aber wahrscheinlich war es doch eine oder mehrere andere Inseln, da Koh Hong auf den Bildern im Internet eine Bucht mit Sandstrand versprach in die man zuvor hätte reinfahren müssen. Auf jeden Fall war sie sehr schön mit ihren extrem steilen Felswänden. Wir fuhren mehrfach sehr ran um gute Fotos schießen zu können. Der Bootsmann wartete immer geduldig bis wir genug Fotos geschossen hatte und fuhr dann weiter. Wir lehnten das Angebot ab, an einem Art Touristenstop auf einem Floß, eines der dort gestapelten Kayaks für einen obligatorischen Aufpreis auszuleihen und selber dort herumzupaddeln. 500 Baht pro Kayak waren es einfach nicht wert, zumal wir den Blick auch vom Longtail Boot aus genießen konnten.

Der nächste Stopp war dann auch schon die berühmte James Bond Insel. Wir betonten mehrmals, dass wir NICHT direkt auf die Insel wollten, dass er nur drum herum fahren soll. Unrechtmäßigerweise wurde man sobald man dort an Land gehen würde, nämlich nicht nur um 200Baht National Park Entrance Fee ärmer; nein, man hätte sich auch noch umringt von hunderten Touristen und Herscharen von Chinesen einengen lassen müssen. Ein Spektakel, was man nicht unbedingt hautnah erleben muss, von außen auch witzig. Die Insel erscheint um Einiges kleiner als im Film und spätestens als wir die Massen, die dort angekarrt wurden, zum eigenen Erschrecken zu sehen bekamen, hatte keiner mehr von uns Lust, nur einen einzigen Fuß auf diese Insel zu setzen.

Ich fragte, wo es denn als Nächstes hingehen sollte und der Bootsfahrer stetzte sich an den Bug zu mir und meinte „Koh Pannyi!“ Ich berichtete den anderen und keiner von uns kannte die Insel und als ich dann erneut nachfragte, ob das evtl. ein und derselbe Ort wie die sogenannte Gipsy Island oder auch Fishermans Village genannt, sei, bekamen wir ein „Ja“ zu hören. Viele Namen, aber ein und derselbe Ort.
Auf Koh Pannyi, oder auch Gipsy Island hatten wir eine halbe Stunde Zeit uns die schwimmenden Häuser anzuschauen und gingen auch zur Moschee. Denn die Menschen die dort leben, sind allesamt Moslems.

Unser nächster und letzter Stopp war „Koh Roi“ mit einem kleinen Strand und angeblich tollen Magrovenwäldern. Dort konnten wir Schwimmen und am Strand unser fertig vorbereitetes „fried rice with chicken“ meal genießen. Aber zunächst schwammen wir unter einer Felsöffnung hindurch und bekamen vom Bootsmann der vorauseilte, Fledermäuse im dort versteckten Mangrovenwald gezeigt.

Dann ging es leider auch schon wieder Richtung Koh Yao Noi zurück. Wir konnten nur noch eine halbe Stunde die Sonne auf dem Longtailboot genießen, bevor wir diese Fantasiewelt wieder hinter uns lassen würden.

Auf der Insel angekommen, tauschten wir mit den anderen beiden unsere Facebook accounts aus, um im Kontakt bleiben zu können.

Auf der Veranda haben wir dann, während wir noch die Reste des fried rice von Mittags gegessen haben, nach einem Hotel in Phuket gesucht, in dem wir eine Nacht bleiben wollten, bevor es mit dem Flugzeug nach Chiang Mai geht.

Auf Agoda habe ich schließlich ein echt luxuriöses Hotelresort gefunden, in der die Nacht keine 35 Euro kosten sollte. Angeblich zahlte man den halben Preis anstelle den üblichen EUR 70, wenn wir nur die Nacht ab morgen buchen würden. Wir haben lange überlegt, ob wir so viel Geld ausgeben wollen. Viel in Anführungszeichen, in Deutschland wäre das natürlich das mega Schnäppchen gewesen für 2 Personen, aber wir befanden uns ja auch nicht in Deutschland. Aber so ein schönes, gepflegtes Hotel mit großem Pool, wollten wir uns dann doch einmal gönnen. Das T-Villa Resort liegt am Nai Yang Beach in 2km Nähe vom Strand und mit nur 5km zum Flughafen Phukets.

Im Restaurant haben wir uns noch fried bananas als Nachtisch bestellt und uns eine erste Unterkunft in Chiang Mai gesucht. Da bei allen Unterkünften sowohl gute als auch schlechte Bewertungen aufgeführt waren, haben wir erstmal nur eine Nacht gebucht, für den Fall dass wir vor Ort bei Nichtgefallen nochmal das Hotel hätten wechseln können.

Auf dem Weg zum Bungalow sahen wir in der Ferne Blitze und Donner, welches später kurz vorm Schlafen gehen auch bei uns ankam und heftig herunterprasselte. Aber der Bungalow blieb trocken. In der Nacht hörten wir wie schon in den Nächten zuvor seltsame Rufe. Einer dieser Rufe war einmal mitten in der Nacht so laut, dass wir beide schlagartig aufgeschreckt sind und beide senkrecht im Bett standen vor Schreck.

Doch heute wussten wir inzwischen, dass es sich dabei nur um eine spezielle asiatische Gecko Art handelte, nämlich das Tokeh Gecko, desson Paarungsrufe sich wie folgt anhören und extrem laut sind, vor allem wenn sich das Viech direkt am Balken hinter deinem Bett befindet:
 

Tags: Koh Yao Noi Phang Nga Bay Phang Nga Bucht Longtail Koh Hong James Bond Island Gipsy Village Fishermans Village Koh Pannyi Koh Nok Koh Roi

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